Untersuchung auf Hafttauglichkeit

„Führen Sie den Beschuldigten herein Sagte die Oberärztin zur Aufseherin und nahm hinter dem schweren Schreibtisch Platz.

Es dauerte nicht lange, da zerrte die Aufseherin den in einer Zwangsjacke ruhiggestellten Beschuldigten herein. Ohne die Hundeleine, die in dem metallenen Halsband eingehakt war loszulassen, stellte sich die Aufseherin seitlich neben dem Beschuldigten auf.

Die Oberärztin blickte den Beschuldigten lange schweigend an und musterte ihn. „Das könnte der Richte sein für meine Versuche dachte sie bei sich und ein flüchtiges Lächeln huschte über die Lippen.

„Anstaltsnummer?

„Ich bin Tom, unschuldig, und wünsche sofort meinen Rechtsanwalt zu sprechen. Hier liegt ein Irrtum vor Keuchte der Beschuldigte.

Der heftige Stoß der Aufseherin mit der rechten Hand in die Magengegend raubt dem Beschuldigten die Luft.

„Du antwortest nur auf die Frage! Sagte sie mit einer leisen, gefährlich leisen, Stimme.

„Also, deine Anstaltsnummer?

„1742 stöhnte der Beschuldigte und erholte sich nur langsam.

„Na ja, es geht ja! meinte die Oberärztin, stand auf und kam auf den Beschuldigten zu.

„Mich interessiert deine Rechtsansicht nicht. Ich habe nur den Auftrag die Hafttauglichkeit festzustellen und zu prüfen ob du auf Drogen bist.

„Wärterin, legen sie den Beschuldigten hier auf die Untersuchungsliege. Seien sie aber vorsichtig, dass er sich nicht selbst verletzt. Lassen sie ihm die hübsche Jacke an und fixieren sie ihn gut. Mache sie eine Dreipunkt Fixierung. Er hat etwas verwirrt geantwortet, da weiß man nie...Ich bereite inzwischen alles vor.

Mit großer Sorgfalt legte die Wärterin dem Beschuldigten den breiten Gurt um die Brust, zog noch einmal den Gurt fest sodass der Dorn der Schnalle noch um zwei Löcher weiter einrasten konnte.

Es folgte das rechte Bein, das in die an der rechten Seite der Liege befindliche Ledermanschette hineingelegt und fixiert wurde. Auch hier war die Fixierung fest, ohne aber die Blutzirkulation zu behindern. Mit dem linken Bein tat die Wärterin das Gleiche, nur eben an der linken Bettseite.

„So lassen Sie mich doch gehen flehte der Beschuldigte.

„Natürlich können Sie gehen, sobald die Untersuchung beendet ist!

„Ich sehen, sie sind schon fertig. Dann kann ich ja beginnen Sagte die Oberärztin die soeben den Raum wieder betreten hatte. Mit der rechten Hand zog sie ein kleines Wägelchen nach und schob dieses an die Seite der Untersuchungsliege. Auf dem Wägelchen lagen einige Utensilien die nichts Gutes verhießen. Den Beschuldigten nochmals genau musternd, griff sie zu der Box mit den Untersuchungshandschuhen und streifte sich diese sorgfältig über ihre Hände.

Die angstvollen Blicke des Beschuldigten missachtend neigte Sie sich über dessen Gesicht und hob zuerst das rechte dann das linke Augenlied um den Augenhintergrund zu diagnostizieren. Nur ein Fachmann hätte bemerken können, dass die Lieder unüblich weit hochgezogen wurden.

„Lassen Sie mich sofort gehen schrie der Beschuldigte plötzlich auf und versucht der Ärztin ins Gesicht zu spucken und zerrte wie verrückt an den Fesseln, warf den Kopf wild von der rechten auf die linke Seite.

Als hätte sie damit gerechnet, löste sich die Ärztin rechtzeitig aus ihre vorgeneigten Haltung und stellte mit dem Ton der Zufriedenheit fest: „Hysterische Attacke, das bekommen wir in den Griff.

Sie stand auf, ging quer durch den Raum und entnahm einem Metallschrank eine Atemmaske mit Atembeutel, zwei Lidspreizer und einen Kieferspreizer. Aus dem obersten Fach entnahm sie ein kleines Fläschchen.

„Keine Angst, das haben wir gleich. Es tut sicher nicht weh, aber ich muss verhindern dass ich sie verletze sagte die Ärztin während sie neben der Untersuchungsliege wieder Platz nahm. Sorgfältig zählte sie die Tropfen der Betäubungsflüssigkeit in den kleinen Behälter zwischen Maske und Atembeutel. Betäubungsflüssigkeit war nicht der richtige Ausdruck – nein, eigentlich führten die Dämpfe dieser Flüssigkeit zu einer kurzzeitigen Lähmung der willkürlichen Muskulatur. Atmung und Herzmuskel würden nicht betroffen sein, aber dem Beschuldigten würde kurzzeitiges nicht möglich sein den Kopf auch nur einen Millimeter zu drehen oder zu heben.

„Fünfzehn, sechzehn, so das wird reichen Dann verschloss sie das Fläschchen, stellte es auf den Beistelltisch, griff zur Atemmaske, stand auf, ging hinter den Kopfteil der Untersuchungsliege und setzte die Atemmaske mit sicherem Griff auf das Gesicht des Beschuldigten. Der Griff war sicher und fest genug um jede Gegenwehr zu ersticken.

Mit einem zufriedenen Lächeln blickte die Ärztin auf den Atembeutel der sich rasch aufblähte und wieder in sich zusammenfiel.

„Nur weiter so, brav durchatmen, gleich haben wir es . Schon wurde die Atmung ruhiger und gleichmäßiger. Die Wirkung hatte bereits eingesetzt. Die Ärztin wartete noch etwas zu, dann entfernte Sie die Maske, ging zum Beistelltisch zurück, legte die Maske ab und ergriff den ersten Lidspreizer. Nun beugte sie sich wieder über den nun starr vor ihr liegenden Beschuldigten. „Ein schöner Tag, wird das heute dachte sie und setzte den Spreizer behutsam ein. Durch drehen an der Redelschraube öffnete sich der Spreizer und schob das untere und das obere Lid weit auseinander. Dann prüfte sie den festen Sitz des Spreizers und griff zum Zweiten. Als auch dieser fest an seinem Platz war ergriff sie den Kieferspreizer. Sorgfältig öffnete sie den Kiefer des bewegungslos da liegenden Beschuldigten und schob ihm den Kieferspreizer vorsichtig zwischen die Zähne. Dann legte sie den Lederriemen um den Nacken und zurrte den Spreizen fest. Durch einen gekonnten Griff an der Mechanik öffnete sie den Spreizer und mit ihm den Kiefer des Beschuldigten.

Stolz blickte Sie auf ihr Werk. Genugtuung durchflutet ihren Körper. Möglicherweise würde sie heute einen wesentlichen Schritt in ihrer privaten Forschung weiterkommen. Es war einfach herrlich. Sie blickte auf die Uhr. In einigen Minuten würde die Lähmung nachlassen, dann würde es wieder etwas mehr Spaß machen. Zuvor galt es aber noch den Kopf zu fixieren.

Aus dem Metallschrank holte sich die Ärztin noch ein kleines Ledergeschirr. Sie breitete dieses auf dem Beistelltisch aus, ordnete die in sich verhedderten Riemen und legte das Geschirr sorgfältig auf den Kopf des hilflos da liegenden Opfers. Die Gebrauchsspuren an diesem Geschirr gaben Zeugnis, dass es schon sehr oft zum Einsatz gekommen war. Zuerst wurden die längeren Riemen an den Ösen der Untersuchungsliege befestigt. Dann folgte der Kinnriemen und der Halsriemen. Zuletzt wurde der Riemen, der über die Stirn lief festgezogen. Prüfend zog die Ärztin an den einzelnen Riemen. Da, dieser Riemen war etwas zu locker und wurde sofort nachgespannt. Dieses Riemengeschirr würde bald die Funktion des lähmenden Mittels übernehmen. Die Fixierung des Kopfes war perfekt und trotzdem noch ästhetisch.

angsam begann sich der Körper des beschuldigten wieder etwas zu bewegen. Zufrieden stellte die Ärztin fest, dass sie weiter fortfahren konnte.

„Bei meinen Untersuchungen auf die Haftfähigkeit ist es schon vorgekommen, dass sich der eine oder andere glatt angemacht hat. Darum habe ich mit angewöhnt Darm und Blase vor der eigentlichen Untersuchung zu leeren oder zumindest die Ausscheidungen zu kontrollieren. Mag sein das dass etwas Unangenehm wird, aber sie werden das schon aushalten .

Schon hatte die Ärztin eine Verbandsschere in der Hand und zerschnitt, so als habe sie es schon hundertmal gemacht, die Hose. Problemlos entfernte sie die einzelnen Teile. Sie genoss den Anblick der nackten Körperglieder. Dann hantierte sie an der Mechanik der Untersuchungsliege und schon begann der Motor an der Unterseite der Liege zur surren. Zuerst teilte sich die untere Hälfte der Liege V-förmig auf. So wurden die Beine des Beschuldigten gespreizt. Dann hoben sich diese Teile an, bis die Beine etwa im Winkel von 45° zur Decke zeigten.

Die Ärztin blieb auf dem Hocker sitzen, rollte so zwischen die weit gespreizten Beine des Beschuldigten und war zufrieden. Alles lief prächtig.

Vom Beistelltisch nahm die Ärztin das Doppelballon-Darmrohr und griff mit dem Zeige- und Mittelfinger der rechten Hand in den Tiegel mit der Gleitcreme. Zuerst wurde das Darmrohr satt eingeschmiert, dann die Arschspalte. Langsam, geradezu behutsam führte sie das Darmrohr ein. Mit einer Spritze drückte sie die Flüssigkeit in den ersten Ballon. Das Stöhnen des Beschuldigten belustigte sie und war Anlass dazu, noch ein zweites mal etwas Flüssigkeit in die Spritze aufzusaugen und den Ballon noch etwas mehr aufzupumpen. Es folgte der Zweite, äußere Ballon.

„Das ist dicht, gleich haben wir es Mit diesen Worten wandte sich die Ärztin dem gefüllten Klistierbehälter zu der im unteren Fach des Beistelltisches vorbereitet war, hing den Behälter auf den obersten Hacken des Ständers und verband dessen Schlauch mit dem Ende des Darmrohres. Nun öffnete sie das Ventil.

„Zu Ihrer Information, damit die Reinigung gründlich ist, habe ich mich für ein Gemisch aus 5% Schichtseife und 1500 ml frischem Mineralwasser entschieden, natürlich eines mit viel Kohlensäure! Das regt den Darm zu krampfartigen Attacken an – aber die ergeben den besten Reinigungseffekt. Was die Seife betrifft so habe ich die Erfahrung gemacht dass sich diese mindestens 45 Minuten im Darm befinden muss um ihre reinigende Wirkung zu entfalten. Daher werde ich das Darmrohr verschließen und erst in 45 Minuten wieder öffnen. Damit ich die Zeit nicht übersehe stelle ich hier die Uhr – und damit ihnen nicht langweilig wird können sie über diesen Spiegel an der Decke beobachten wie schnell - oder noch besser - wie langsam die Zeit verrinnt.

Nun zog sich die Ärztin die Latexhandschuhe aus und entsorgte diese im bereitgestellten Abfalleimer. Aus dem linken Seitenfach des Beistelltisches entnahm sie einen sterilen Ballonkatheter. Legte die Katheterzange bereit und das sterile Gleitmittel. Dann fiel Ihr Blick auf das Etui mit den Katheter-Sonden.

„Etwas spielen wäre auch nicht schlecht dachte sie bei sich und entschloss sich den Ballonkatheter erst etwas später zu legen. Zuvor wollte sie noch etwas Gestöhne genießen.

Bedächtig zog sich die Ärztin ein neues Paar Latexhandschuhe an, öffnete das Etui und wählte eine etwas dickere Sonde. „Je dicker desto stöhn dachte sie bei sich. Mit der rechten Hand ergriff sie den Schwanz des Beschuldigten und sprühte zuerst ein desinfizierendes Mittel auf die Eichel. Dann setzte sie die Spritze mit dem Gleitmittel an die Harnröhre an und drückte etwa 5 ml in die Harnröhre hinein. Während sie nun mit der rechten Hand den Schwanz hoch hielt, ergriff sie mit der linken Hand die bereitgelegte Sonde und setzte diese an der Harnröhre an.

Sie hätte nun warten können bis die Sonde langsam, einfach bedingt durch die Schwerkraft, in die Harnröhre eindringt. Doch sie wollt etwas mehr Spaß und begann daher die Sonde zwischen ihren Fingern zu drehen. Das hilflose Stöhnen war wie Musik in ihren Ohren. Langsame und rasche Drehbewegungen wechselten einander ab, und ein genauer Beobachter hätte feststellen können, dass die Sonde nicht immer tiefer drang, sondern auch immer wieder ein Stück heraus gedreht wurde. Die Ärztin schien in einer anderen, faszinierend schönen Welt zu sein.

Nach geraumer Zeit, als der Beschuldigte nur noch ein stöhnendes und schluchtzendes häufleid Elend war hatte die Sonde jenen Punkt erreicht, an dem der Schwanz wegen der Krümmung der Harnröhre auf etwa 45° hinunter gedrückt werden musste um bis zur Prostata vordringen zu können. Geschickt neigte die Ärztin den Schwanz nach vorne und schob langsam die Sonde tiefer. Ihre empfindsamen Finger spürten genau den Widerstand der Prostata und mit dem Gefühl alles erreichen zu können begann sie leicht am Ende der Sonde mit dem Finger zu klopfen.

Wer hätte gedacht dass der Beschuldigte zu neuem Wiederstand aufleben würde? Klopf, - klopf – klopf – als wäre es der Takt einer wunderschönen Melodie – drang die Sonde Millimeter für Millimeter tiefer. Schließlich überwand die Sonde den Schließmuskel und drang in die Blase ein. Wäre es eine dünne Sonde gewesen, hätte sich der Urin nun seinen Weg entlag den dafür vorgesehenen Riefen nach außen gesucht. Durch die ausgewählte Dicke der Sonde schafften es gerade einige Tropfen.

Damit war das Spiel vorerst beendet.

Langsam, ohne auf die leichten Drehungen zu verzichten, die die empfindliche Harnröhre besonders reizten, zog sie nun die Sonde wieder heraus. Bevor die Sonde endgültig die Harnröhre verließ, setzte die Ärztin eine Harnröhrenklammer etwa in der Mitte des Schwanzes. Damit erreichte sie, dass die Harnröhre abgedrückt wurde und sich die Blase nicht von selber entleeren konnte. Kontrolle war ihr besonders wichtig. Sie bestimmte den Ablauf. Und nur Sie.

Jetzt war es Zeit für den Ballonkatheter.

Mit geübten Handgriffen führte sie den Katheter ein. Kaum war sie wieder durch den Schließmuskel gedrungen, pumpte sie den inneren Ballon auf. Es wäre doch schade gewesen, wenn der Katheter während des Experimentes herausrutschen würde.

Ein kontrollierender Blick auf den Beschuldigten sagte ihr dass ein leichter Erschöpfungszustand eingetreten war. Der Darm war erst seit etwa 30 Minuten gefüllt und die anfänglichen Krämpfe hatten leider schon etwas nachgelassen.

„Sie sind mir etwas zu ruhig! Dabei können sie sich glücklich schätzen von mir untersucht zu werden. Meine Kolleginnen die sind bei diesen Untersuchungen sehr oberflächlich. Kaum eine nimmt sich wirklich Zeit, so wie ich. Ich werde ihnen eine kleine Kräftigung geben, das wird ihren Kreislauf beleben und Ihnen helfen in den nächsten zwei Stunden mit allen ihren Sinnen so richtig dabei zu sein.

Aus dem Metallschrank entnahm die Ärztin eine kleine Ampulle, öffnete den Schraubverschluss und träufelte den Inhalt durch den weit geöffneten Mund direkt auf die Zunge.

„Sehr brav, ich weiß jetzt brennt es etwas auf der Zunge aber das vergeht wieder. Wenn ihnen jetzt heiß wird so ist das ganz normal. Kein Grund zur Beunruhigung. – Ach ja Ihre Augen, die darf ich nicht vergessen einzutropfen, sonst trocknen ihnen die Augen ja aus. Das tut mir leid, sehen sie jetzt ist es gleich wieder etwas besser. Wenn sie wieder merken, dass die Augen trocken werden so müssen sie es mir sagen!

„Und für den Darm habe ich auch noch eine Extraration. Hier sind noch einmal 200 ml eisgekühltes Mineralwasser Mit diesen Worten setzte die Ärztin eine 200 ml Spritz an den seitlichen Zusatzschlauch des Darmrohres und jagte den ganzen Inhalt mit Hochdruck in den Darm. Der Erfolg war nach Sekunden zu sehen. In der Wärme wurde plötzlich eine große Menge Kohlensäure freigesetzt. Mit Ihren geschulten Augen konnte die Ärztin die einsetzende, zusätzliche Blähung und was sie noch mehr erfreute, die neuerlich einsetzenden Krämpfe beobachten.

Der Beschuldigte war inzwischen schon „belebt und wand sich erbärmlich unter den auf ihn einstürzenden Gefühlsregungen – oder waren es Schmerzen? Doch die Riemen hielten ihn sicher in seiner Lage.

„Gleich kommen wir zum Höhepunkt meiner Untersuchung. Ich mach mich jetzt auf die Suche nach den Abspritzpunkten. Schade dass sie mich nicht fragen können was das ist, aber ich kann es ihnen verraten. In der Chinesischen Literatur, in der verschiedenen Verhörtechniken beschrieben werden, gibt es auf der Haut von jedem männlichen Körper sogenannte Abspritzpunkte. Fünf sollen es sein. Sticht man mit einer Nadel in einen dieser Punkte, wird der Schwanz sofort steif. Ob der Mann nun will oder nicht. Sticht man dann auch noch in einen zweiten Abspritzpunkt, so kommt es zu einem langanhaltenden Orgasmus. Der Beschreibung nach ist dieser Orgasmus äußerst intensiv, ja manchmal sogar äußerst schmerzhaft, und wird nur von wenigen überlebt. Aber das spielt keine Rolle. Für die Frau soll das ein überaus befriedigendes Erlebnis sein.

„Da man aber die vielen Nadelstiche an ihrem Körper sehen würde, kann ich das vorerst nicht mit Nadeln durchführen. Ich kann es aber mit Hilfe der Technik machen – ich habe mir ein Reizstromgerät umbauen lassen und damit sollte es mir möglich sein die fünf Punkte an Ihren Körper zu finden. Egal wie lange ich dazu brauche. Sind die Punkt erst einmal gefunden, werde ich diese markieren und dann, bei passender Gelegenheit werde ich mich vom Wahrheitsgehalt der chinesischen Literatur überzeugen...

„Wollte der Beschuldigte etwas sagen? Unwichtig!

Langsam schritt die Ärztin zur Kommode und entnahm ihr ein Gerät in der Größe eines Kofferradios. Einige Kabel hingen klappernd herunter. Schweigende Leuchtdioden und glitzernde Regelknöpfe und zwei Skalen zierten das Gerät. Sie stellt das Gerät vorsichtig auf den Beistelltisch. Steckte den Bananenstecker des Roten Kabels in die dafür vorgesehene Buchse, dann schloss sie das schwarze Kabel an. Am Ende des schwarzen Kabels, das etwa zwei Meter lang war, befand sich ein verchromtes, blankes Metallstück etwa von der Größe eines dünnen Kugelschreibers. Dieses tauchte die Ärztin in den Tiegel mit der Gleitcreme, drückte das Darmrohr mit einer Hand ab, und öffnete mit der anderen Hand die Verbindung zum Klistiergefäß. Bis jetzt hatte ein Rückschlagventil am Klistiergefäß den Rückfluss verhindert. Das blanke Metallstück verschwand im Darmrohr und wurde durch geschickt Bewegungen in den Darm gefördert. Die Elektrode war an ihrem Platz.

Am roten Kabel, das etwa 3 Meter lang war saß ein Kunsthoffstift mit einer hoch polierten kugeligen Spitze von etwa 2 mm im Durchmesser. Das war die Kathode. Das Suchgerät, das die blutige Suche nach dem Abspritzpunkt unblutig gestalten sollte. Unblutig, aber nicht weniger schmerzvoll – aber die Wissenschaft durfte doch Opfer fordern!

Alles war bereit für die Suche. Noch einmal stand die Ärztin auf, ging zur Tür, vergewisserte sich dass das Schild „Laufende Untersuchung – Bitte nicht stören an der Außentür hing, schloss die gepolsterte, schalldichte Innentür und ging zurück zur Untersuchungsliege. Es war 1630 Uhr, bis morgen 0600 Uhr hatte sie Zeit, genügend Zeit.

„Sind sie bereit, für die Untersuchung? Fein, dann fangen wir an. Sollten Sie eine Pause benötigen so sagen sie es einfach, ok?

Ein zarter Summton ging von Stromgenerator aus, die gelbe Leuchtdiode signalisierte den störungsfreien Betrieb. Jetzt legte sich die Ärztin den etwas dickeren Gummimantel an und zog sich auch die festeren Gummihandschuhe über. Mit Strom musste man vorsichtig umgehen. Wie leicht konnte man sich doch elektrisieren.

Voller Konzentration ergriff die Ärztin den Stift, drehte den Regler von Null auf sieben und setzte den Stift beherzt an die Innenseite des linken Oberschenkels. Der Körper des Beschuldigten schnellte nach oben, aus dem geöffneten Rachen der Beschuldigten drang ein erstickendes Gegurre.

Ein prüfender Blick auf den Schwanz des Beschuldigten sagte der Ärztin, das der erste Versuch fehlgeschlagen wer. Nein, mit so einem Zufall durfte sie nicht rechnen. Es lag eine harte Arbeit vor Ihr. Millimeter für Millimeter würde sie nun die Hautoberfläche absuchen müssen. Beginnend bei den Füßen und dann würde der Oberkörper folgen.

Und so setzte sie den Stift ein zweites Mal, etwa 1 Millimeter neben die erste Stelle, die durch ihre Rötung sehr deutlich zu sehen war. Diesmal war es ein tierischer Laut der das aus der weit geöffneten Kehle drang. Doch die Ärztin schien das nicht zu hören, gespannt starrte sie auf den Schwanz des Beschuldigten, der vom Katheter durchdrungen, matt auf dem linken Oberschenkel lag. Keine Anzeichen einer Reaktion.

„Auf zum nächsten Streich und schon wurde der Stift auf den dritten Hautpunkt gesetzt ...

(Eine Erzählung von Sklave K. für Madame Queen)